Über mich

Portrait von Ulrich Roth

Geboren 1955, bin ich aufgewachsen in einer Zeit des Umbruchs, des Protestes, des Aufbruchs. Gesellschaftlich („Wir wollen mehr Demokratie wagen.“ W. Brandt, Bundeskanzler 1969-1974) und kirchlich (2. Vatikanisches Konzil). Aufgrund meiner Überzeugung, dass die christliche Botschaft befreien und heilen kann und der Lust, zementierte Strukturen in Gesellschaft und Kirche aufzubrechen und umzukrempeln, studierte ich Theologie, Philosophie und Pädagogik in Paderborn, Tübingen Köln und Bonn. Bis heute ist mir wichtig, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Ich stehe für Demokratie, Gleichberechtigung, Emanzipation und Vielfalt.

Am Ende der Ausbildung begann, neben der Familiengründung, meine berufliche Tätigkeit im kirchlichen Dienst. 26 Jahre war ich als Klinikseelsorger am Universitätsklinikum Aachen mit den Schwerpunkten Kinder- und Jugendmedizin sowie Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik tätig. Es waren meine besten beruflichen Jahre.

Heute gehören vier erwachsene Kinder mit Partner*in und acht Enkelkinder zu meiner Familie.

Meine Kompetenzen und Erfahrungen, die ich über die Jahre erworben habe, möchte ich weiterhin Menschen zur Verfügung stellen. Das kann in einmaligen Kontakten, kürzeren Gesprächszyklen oder in längeren Begleitungen geschehen.
Für eine Zeitstunde berechne ich ein sozialverträgliches Honorar.
Ich bin kein medizinischer Psychotherapeut.
Ich bin im besten Sinne Seelsorger.

Darüber hinaus engagiere ich mich beim BRF/Eupen (Radio und Fernsehen in Ostbelgien) in den Formaten „Wort in den Tag“ und „Glaube Kirche Leben“.

In meinen Berufsjahren habe ich diese Zusatzqualifikationen erworben:

  • Klinische – Seelsorge – Ausbildung (DGfP)
  • Seelsorge mit psychisch Kranken (Träger: Die Diözesen in NRW)
  • Kommunikationstrainer (EPL)
  • Bibliodramaleiter
  • Traumapädagogik (DeGPT)

Lust, meine Erfahrungen zu reflektieren, niederzuschreiben und weiterzugeben, hatte ich auch. Aber nicht alleine.

Die Reaktionen auf diese Veröffentlichungen zeigten, dass wir damit eine Lücke getroffen haben. Viele schätzen den offenen und ehrlichen Umgang mit dem, was schwer ist und sehen auch den Trost durch eine aktive, wertschätzende Erinnerungsarbeit.

Würde als Maß
Da spricht man nicht drüber
Unterm Schatten die Farben